Woher wir kommen...

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Vor nicht ganz 14 Milliarden Jahren entstand das Universum in einem riesigen Knall. Nach wenigen Minuten entstanden die ersten Elementarteilchen, die sich zu Wasserstoff- und Heliumatomen zusammenschlossen – den leichtesten aller Elemente. Im Laufe der Jahrmillionen rückten auch die immer weiter zusammen; zunächst zu Nebeln, dann – als sie immer dichter und dichter wurden – zu dem, was wir heute Sterne nennen. Im Inneren der Sterne verschmolzen und verschmelzen sie noch immer zu noch schwereren Elementen, Kohlenstoff, Eisen. Und segnet ein Stern das Zeitliche, geht er in einem Knall und schenkt dabei noch schwereren Elementen, Gold, Uran das Leben. Mit anderen Worten: Die Teilchen in unserem Körper waren früher mal Sterne! Wir bestehen aus Sternenstaub!

 

Unsere eigentliche, molekulare Herkunft anzustaunen – für Krethi und Plethi vielleicht nicht einmal von Interesse – ist eine Sache, doch wir als Fotografen und Filmemacher haben die Mittel und die Möglichkeiten, die Einzigartigkeit des Firmaments in all seiner Pracht für die Nachwelt festzuhalten.

 

Langzeitbelichtung, Time- und Hyperlapse, noch dazu ganz neue Gefilde der Bildkomposition lassen sich in der Astrofotographie entdecken und zelebrieren. Der Digital Video-Fotoclub Sarntal begibt sich am Samstag, den 11. August, in der Neumondnacht zu einem gemeinsamen Astrofotographie-Workshop auf den Stoanernen Mandln. Wir treffen uns um 20 Uhr auf dem Parkplatz der Skihütte und wandern zusammen auf die Mandln, wo wir die ganze Nacht bis zum Sonnenaufgang verbringen werden.

Mitzubringen sind Kamera, ein Objektiv nach Wahl und ein Stativ. Wir sprechen aus Erfahrung, wenn wir sagen, sichert euch gegen die Kälte ab! Schlafsack, warme Kleidung, notfalls eine Rettungsdecke (hält sehr, sehr warm und sollte man sowieso immer in seinem Wanderrucksack haben!). Bei schlechtem Wetter wird der Workshop bis auf weiteres aufgeschoben.

Wir freuen uns auf euer kommen.

Digital Video-Fotoclub Sarntal

 

 

Michael BruggerComment